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Messen Sie den Schallpegel sofort im Browser. Erlauben Sie den Mikrofonzugriff für A-bewertete Messwerte in Echtzeit (dBA), Expositionsverfolgung und Frequenzanalyse. Es verlässt kein Audio Ihr Gerät.
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Geeignet für Orientierungsmessungen, Vergleiche und laufende Überwachung. Kein Ersatz für ein kalibriertes Schallpegelmessgerät der Klasse 1 oder 2, wenn eine rechtssichere Dokumentation erforderlich ist.
Eine Zahl allein sagt wenig aus. Die Dezibelskala ist logarithmisch: Eine Zunahme um 10 dB entspricht ungefähr einer Verdopplung der wahrgenommenen Lautstärke und einer Verzehnfachung der Schallintensität. Deshalb ist der Unterschied zwischen 60 und 70 dBA eine Belästigung, der zwischen 90 und 100 dBA dagegen eine Gefährdung.
| Pegel | Kategorie | Typische Quellen | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| 0–30 dBA | Sehr leise | Raschelnde Blätter, Schlafzimmer bei Nacht, Atmen | Nahe der Hörschwelle. Kein Risiko, unabhängig von der Dauer. |
| 30–50 dBA | Leise | Bibliothek, Kühlschrankbrummen, Flüstern auf einen Meter | Angenehm für Schlaf und Konzentration. Die WHO-Nachtrichtlinie liegt bei etwa 40 dB. |
| 50–70 dBA | Mäßig | Normales Gespräch, Spülmaschine, Bürobetrieb, leichter Verkehr | Normaler Alltag. Unterhalb von rund 70 dBA ist kein Gehörschaden bekannt, auch nicht über 24 Stunden. |
| 70–85 dBA | Laut | Staubsauger, belebte Straße, Föhn, volles Restaurant | Störend und auf Dauer ermüdend. Am oberen Ende dieses Bereichs beginnt sich Risiko aufzubauen. |
| 85–100 dBA | Schädlich | Rasenmäher, Elektrowerkzeug, Motorrad, U-Bahn-Bahnsteig | Bei 85 dB(A) liegt der obere Auslösewert der EU-Richtlinie. Gehörschutz ist angezeigt, und die Expositionsdauer wird entscheidend. |
| 100–120 dBA | Gefährlich | Kettensäge, Club, Rockkonzert, Presslufthammer | Schäden können innerhalb von Minuten entstehen. Zudem beginnen die meisten Handy-Mikrofone in diesem Bereich zu übersteuern. |
| 120+ dBA | Sofortige Gefahr | Düsentriebwerk auf 30 m, Sirene aus der Nähe, Schuss (Impuls) | Schmerzschwelle und darüber. Eine einzige Exposition kann ohne Vorwarnung schädigen. |
Gehörschädigung ergibt sich aus Pegel und Zeit gemeinsam, nicht aus dem Pegel allein. Für Beschäftigte in der EU gelten die Werte der Richtlinie 2003/10/EG, die weiter unten stehen — in Deutschland umgesetzt durch die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung. Die folgende Tabelle zeigt die in den USA gebräuchlichen Werte von NIOSH und OSHA, die international häufig zitiert werden: NIOSH rechnet mit einem Austauschverhältnis von 3 dB, das der Physik entspricht, OSHA mit dem großzügigeren Wert von 5 dB.
| Schallpegel | NIOSH-Grenzwert (3 dB) | OSHA-Grenzwert (5 dB) |
|---|---|---|
| 85 dBA | 8 Std. | 16 Std. |
| 88 dBA | 4 Std. | 10 Std. 33 Min. |
| 91 dBA | 2 Std. | 6 Std. 58 Min. |
| 94 dBA | 1 Std. | 4 Std. 36 Min. |
| 97 dBA | 30 Min. | 3 Std. 2 Min. |
| 100 dBA | 15 Min. | 2 Std. |
| 103 dBA | 7.5 Min. | 1 Std. 19 Min. |
| 106 dBA | 3.75 Min. | 52 Min. |
| 112 dBA | 56 Sek. | 23 Min. |
| 115 dBA | 28 Sek. | 15 Min. |
Die Werte sind aus den Formeln für das Austauschverhältnis von NIOSH (3 dB) und OSHA (5 dB) berechnet und nicht aus den verkürzten Tabellen der Normen übernommen, sodass auch Zwischenpegel enthalten sind. Die EU rechnet ebenfalls mit 3 dB.
Wenn Sie in der EU arbeiten, sind dies die maßgeblichen Werte. Die Richtlinie 2003/10/EG legt Tages-Expositionspegel (LEX,8h) und Spitzenschalldruckpegel fest und verwendet ein Austauschverhältnis von 3 dB. In Deutschland gilt sie über die LärmVibrationsArbSchV.
| Wert | LEX,8h | Spitzenpegel (Lpeak) |
|---|---|---|
| Unterer Auslösewert | 80 dB(A) | 135 dB(C) |
| Oberer Auslösewert | 85 dB(A) | 137 dB(C) |
| Expositionsgrenzwert | 87 dB(A) | 140 dB(C) |
Anders als bei den Auslösewerten wird beim Grenzwert von 87 dB(A) die Dämmwirkung des tatsächlich getragenen Gehörschutzes berücksichtigt. Die Auslösewerte werden ohne Berücksichtigung von Gehörschutz beurteilt.
DecibelPro gibt den Schalldruckpegel in A-bewerteten Dezibel (dBA) aus. Die A-Bewertung dämpft sehr tiefe und sehr hohe Frequenzen, um die tatsächliche Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs nachzubilden, und ist dieselbe Bewertung, die professionelle Schallpegelmesser verwenden. Praktisch alle einschlägigen Grenzwerte — die EU-Richtlinie, OSHA, NIOSH und die meisten kommunalen Regelungen — sind in dB(A) formuliert; ein unbewerteter Messwert wäre damit nicht vergleichbar.
Neben dem Momentanpegel erfasst das Messgerät Spitzen-, Mittel-, Minimal- und Maximalwert der Sitzung und berechnet einen auf acht Stunden bezogenen Mittelungspegel samt Dosisanteil. Die Wellenformdarstellung zeigt den zeitlichen Verlauf, was meist aussagekräftiger ist als jede Einzelzahl, und das Frequenzspektrum zeigt, wo die Energie im Hörbereich tatsächlich liegt — nützlich, um einen konkreten Verursacher wie einen Kompressor, einen Lüfter oder ein Vorschaltgerät zu identifizieren.
Unterhalb von rund 70 dBA ist kein Gehörschaden bekannt, unabhängig von der Dauer. Darüber summiert sich das Risiko mit der Zeit. Lärmschwerhörigkeit ist kumulativ und dauerhaft: Sie beginnt typischerweise bei 4 kHz — jenem Bereich, der die Konsonanten trägt, die Sprache verständlich machen. Deshalb ist das erste Anzeichen oft, dass man einem Gespräch in einem lauten Raum nicht mehr folgen kann, und nicht ein allgemeines Gefühl von Stille.
Es ist keine spezielle Hardware im Spiel. Dasselbe Mikrofon, das Ihr Gerät für Telefonate nutzt, speist eine Signalkette, die dem entspricht, was ein Handmessgerät intern tut.
Der Browser öffnet nach Ihrer Freigabe einen Mikrofonstream. Automatische Verstärkungsregelung, Rauschunterdrückung und Echokompensation werden abgeschaltet, weil alle drei genau jene Größe verändern, die gemessen werden soll.
Die A-Bewertungskurve wird als Korrektur aus dem Spektrum des Signals berechnet und dämpft tiefe und sehr hohe Frequenzen entsprechend der Gehörempfindlichkeit.
Der Pegel wird aus dem Effektivwert (RMS) der Wellenform im Zeitbereich gewonnen, wo die Berechnung exakt ist, und in Dezibel auf einer Referenzskala umgerechnet.
Die Pegel werden mehrmals pro Sekunde aktualisiert und speisen die Anzeige, die Statistiken, die Wellenform und das per FFT ermittelte Frequenzspektrum.
Der größte Teil des Fehlers bei einer Browsermessung entsteht durch die Handhabung des Geräts, nicht durch die Software. Die folgenden Schritte kosten nichts und beseitigen die wichtigsten Fehlerquellen.
Messen Sie dort, wo sich der Mensch befindet, nicht dort, wo das Telefon gerade liegt. Ein Gerät auf dem Tisch nimmt Körperschall und Reflexionen auf, die Ihre Ohren nicht erreichen.
Ein Finger, eine dicke Hülle oder eine Tasche über der Öffnung können 10 dB und mehr kosten. Suchen Sie die Öffnung an Ihrem Gerät, bevor Sie beginnen.
Eine reflektierende Wand in weniger als einem Meter Entfernung kann mehrere Dezibel hinzufügen. Halten Sie in Richtung der Quelle mindestens einen Meter frei.
Der Browser wählt aktive Bluetooth-Headsets, Webcams oder USB-Interfaces aus, deren Frequenzgang meist deutlich schlechter ist als der des eingebauten Mikrofons.
Reale Umgebungen schwanken ständig. Der Mittelwert über eine Minute beschreibt einen Raum; ein Momentanwert beschreibt einen Augenblick, was selten die gesuchte Information ist.
Atemgeräusch direkt am Mikrofon ist laut und dominiert die Messung eines leisen Raums vollständig.
Verschaffen Sie sich einen Überblick über Werkstatt, Halle oder Baustelle, bevor Sie eine förmliche Lärmmessung beauftragen. Das Gerät verfolgt den Achtstunden-Mittelungspegel und den Dosisanteil, sodass sichtbar wird, welche Bereiche und Schichten tatsächlich das Problem sind.
Leitfaden Arbeitslärm →Projizieren Sie das Messgerät und lassen Sie die Klasse ihre eigene Lautstärke beobachten. Es eignet sich, um für Gruppenarbeit ein sichtbares Ziel zu setzen und die logarithmische Skala an einem Geräusch zu zeigen, das die Lernenden selbst erzeugen.
Messgerät für den Unterricht →Halten Sie den Abhörpegel zwischen Sitzungen konstant, prüfen Sie den Grundgeräuschpegel eines Raums vor der Aufnahme und finden Sie mit dem Spektrum das Brummen der Lüftung. Hier zählt Wiederholbarkeit mehr als absolute Genauigkeit.
Dezibel-Tabelle →Dokumentieren Sie ein Muster, bevor Sie sich beschweren. Datierte Messwerte über mehrere Tage belegen, wann der Lärm auftritt und wie laut er ungefähr ist — meist das Erste, wonach eine Behörde fragt.
Lärmvorschriften (USA) →Der Vergleich zweier eigener Messwerte auf demselben Gerät ist auf etwa ±1–2 dB verlässlich, weil der Gerätefehler weitgehend ein fester Versatz ist, der sich beim Vergleich herauskürzt. Die absolute Genauigkeit ist eine andere Frage und hängt von der Hardware ab: Ein aktuelles iPhone oder iPad liegt meist innerhalb weniger Dezibel, während Android-Geräte und Notebooks deutlich stärker streuen, weil die Hersteller die Mikrofonverstärkung unterschiedlich auslegen.
Die ehrlichen Grenzen lauten: Der Frequenzgang unterscheidet sich zwischen Geräten und ist gegen keine Norm zertifiziert. Die meisten Handy- und Notebook-Mikrofone übersteuern bei etwa 100 bis 105 dB, sodass ein Konzert oder eine Baustelle zu leise angezeigt wird — wenn der Wert in einer sehr lauten Umgebung stehen zu bleiben scheint, haben Sie die Grenze der Hardware erreicht und nicht den tatsächlichen Pegel. Und es gibt keinerlei Kalibrierrückführung.
Für Dokumentation nach Arbeitsschutzrecht, behördliche Verfahren, Versicherungsfälle oder Rechtsstreitigkeiten verwenden Sie ein kalibriertes Messgerät der Klasse 1 oder 2 mit gültigem Kalibriernachweis oder beauftragen Sie eine Fachkraft für Arbeitssicherheit. Ein Browsermesswert ist der Hinweis darauf, ob sich eine förmliche Messung lohnt.
Expositionsgrenzwerte, Austauschverhältnisse und Gesundheitsangaben auf dieser Seite stammen aus den folgenden Primärquellen.
Diese Seite bietet allgemeine Informationen zur Schallmessung und stellt keine medizinische oder rechtliche Beratung dar.
Die ausführlichen Leitfäden dieser Website — Messmethodik, Genauigkeitsanalyse, Dosisrechner, Artikel und kommunale Lärmvorschriften — liegen auf Englisch vor.